Schon jetzt Karten sichern!

 

Wir laden ein zur METTENSCHICHT am 3. Advent 2017.

Datum: 17.12.2017

Für Unterhaltung sorgt eine "Erzgebirgische Mundartgruppe".

 

Einfahrt: ab 16.00 Uhr

Beginn: 17.00 Uhr

Ende gegen: 18.30 Uhr

Preis pro Person: 20,00 Euro

Mit zünftigen Bergbrot und Glühwein.

Wir bitten um Vorbestellung, da die Anzahl der Sitzplätze begrenzt ist.

Telefon: 03 77 56 / 15 90 oder per E-Mail.

Zais, Leiter Besucherbergwerk Sankt Christoph

 

[für eine groessere Ansicht bitte auf das Bild klicken]

 

 Mit der ersten urkundlichen Erwähnung um 1558 begann ein fast 400 Jahre währender Bergbau in der weithin bekannten Fundgrube.

Der alte Kunstschacht, der Huthausschacht und der Osterfester-Fundschacht wurden zuerst bebaut, wobei vorrangig sogenannte Komplexerze wie Zinnstein mit wenig Silber, Zinkblende, Arsenkies, Kupfer- und Eisenerze gewonnen wurden.

Da die anstehenden Grubengewässer ein stetes Problem waren, wurde der St. Christoph-Stolln in einem tieferen Niveau angefahren. Die ersten ca. 100 m wurden mit Gewölbemauerung hergestellt. Dann wurde in harter Arbeit mit Schlägel und Eisen der Stolln noch ca. 600 m vorgetrieben, bis die drei genannten Schächte erreicht waren.

Damit war die Entwässerung des Grubenfeldes garantiert. Als Nebeneffekt ergaben sich eine Verbesserung der Bewetterung und im Stolln eine horizontale Förderung der abgebauten Erze und des Nebengesteins.

 

Wie in anderen Gruben gab es verschiedene Hauptbetriebszeiten wie z. B. 1567 - 1572, dann 1665 - 1784 und 1800 - 1910. Dazwischen wurde die Grube in Fristen gehalten. Die vorerst letzte Betriebsperiode begann 1937 und endete im April 1945. Vorrangig wurden Eisenerz (Magnetit) sowie die angefallenen Komplexerze abgebaut.

 

Besucherbergwerk St. Christoph, Breitenbrunn

 

 

Besucherbergwerk St. Christoph, Breitenbrunn

Förderzahlen zeigen den großen Bedarf an Eisenerzen während des Krieges:

1779 - 1783

4.472 t

Kupfer-, Eisen- und Arsenerze

1868 - 1921

 

 

 

9.227 t

572 t 

191 t

31,5 t

Magnetiterze

Arsenerze

Zinkerze

Kupfererze

1941 - 1943

 

20.189 t

8.000 t

Magnetiterze

Komplexerze

 

In früheren Jahren waren im Durchschnitt 5 - 15 Bergleute beschäftigt. Während der Kriegszeit waren es bis zu 80.

Die Untersuchungen der Wismut AG auf Uran verlief in den Jahren 1945/46 negativ - damit wurde St. Christoph endgültig still gelegt.